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Der digitale Euro

Der digitale Euro wäre eine digitale Form von Bargeld. Ausgegeben von einer Zentralbank und für alle im Euroraum verfügbar.

Gemeinsam mit den nationalen Zentralbanken des Euroraums prüfen wir die mögliche Einführung des digitalen Euro. Er wäre digitales Zentralbankgeld, der digitale Zwilling unseres Bargelds, und würde die Euro-Banknoten und -Münzen ergänzen. So hätten wir eine weitere Zahlungsmöglichkeit.

Wie würde eine Zukunft mit dem digitalen Euro aussehen?

Wir könnten mit digitalem Zentralbankgeld in Geschäften und im Internet bezahlen. Und es auch privat unkompliziert verwenden. Machen Sie sich ein Bild vom digitalen Euro.

Aktuelles zum Projekt digitaler Euro

Neuer Entwurf des Regelwerks für den digitalen Euro

Im Juli 2026 haben wir einen neuen Entwurf des Regelwerks für den digitalen Euro veröffentlicht – Version 0.91. In die neueste Fassung wurden Rückmeldungen eingearbeitet, die in einer breit angelegten Marktkonsultation der EZB und der Rulebook Development Group von Juni bis Oktober 2025 eingeholt wurden.

Aktuelles zum Regelwerk für den digitalen Euro
Fortschritte beim digitalen Euro

Im Oktober 2025 beschloss der EZB-Rat, dass das Eurosystem zur nächsten Phase des Projekts zum digitalen Euro übergehen wird.

Aktuelle Fortschritte beim Projekt zum digitalen Euro

Das Wichtigste in Kürze

Was wäre der digitale Euro?

Der digitale Euro wäre ein elektronisches Zahlungsmittel, das allen kostenlos zur Verfügung stehen würde. Er könnte wie Bargeld überall im Euroraum verwendet werden, wäre sicher und würde die Privatsphäre wahren. In einer immer digitaleren Gesellschaft wäre der digitale Euro für unsere gemeinsame Währung der nächste Schritt nach vorne.

Was wäre der digitale Euro?
Warum brauchen wir den digitalen Euro?

Derzeit gibt es in Europa keine digitale Zahlungsoption für den gesamten Euroraum. In 13 von 21 Ländern sind die Menschen bei Kartenzahlungen auf Systeme aus dem nichteuropäischen Ausland angewiesen. Der digitale Euro wäre ein europäisches elektronisches Zahlungsmittel, das in allen Ländern des Euroraums zugänglich ist und akzeptiert wird.

Warum brauchen wir den digitalen Euro?
Wie würde der digitale Euro funktionieren?

Der digitale Euro würde auf einem Konto gehalten werden, das Sie bei Ihrer Bank oder einem öffentlichen Intermediär einrichten. Sie könnten mit Ihrem Smartphone oder mit einer Karte entweder online oder offline in digitalen Euro bezahlen. Sie könnten also jederzeit und überall in einem Geschäft oder auf einer Website bezahlen oder Geld an Freunde überweisen. 

Wie würde der digitale Euro funktionieren?
Wann wird der digitale Euro verfügbar sein?

Unser Ziel ist es, für eine potenzielle Erstausgabe des digitalen Euro im Jahr 2029 bereit zu sein. Voraussetzung dafür ist, dass die erforderlichen EU-Rechtsvorschriften im Jahr 2026 verabschiedet werden.

Mehr zum Projekt
Digitaler Euro – die Fakten

Verwirrt von all den Behauptungen zum digitalen Euro? Auf dieser Seite erläutern wir die Fakten – klipp und klar. Wie wird Ihre Privatsphäre geschützt? Und wie sieht es mit der Wahlfreiheit aus? Außerdem gehen wir auf einige praktische Fragen ein: Wo würde man den digitalen Euro bekommen und wie würde er funktionieren?

Faktencheck zum digitalen Euro
Fragen und Antworten

Was würde mir der digitale Euro bringen? Was unterscheidet den digitalen Euro von Stablecoins und Kryptowerten? Wäre beim digitalen Euro die Privatsphäre der Nutzerinnen und Nutzer gewährleistet? Würde der digitale Euro Bargeld ersetzen? Hier finden Sie die Antworten auf häufig gestellte Fragen.

Zu den FAQs

Das Pilotprojekt zum digitalen Euro

Das Eurosystem bereitet für 2027 ein Pilotprojekt zum digitalen Euro vor. Hier erfahren Sie, wer daran teilnimmt und was es Neues dazu gibt.

Der digitale Euro und ...

... der Schutz der Privatsphäre

Mit dem digitalen Euro hätten Privatpersonen und Unternehmen im Euroraum eine Zahlungslösung mit den höchsten Standards an Privatsphäre. Die EZB und das Eurosystem könnten anhand der vorliegenden Zahlungsdaten keine Rückschlüsse auf die Identität oder das Einkaufsverhalten einzelner Personen ziehen.

Zahlungen in digitalen Euro: Wären meine Daten sicher?

 ... Kryptowerte

Kryptowerte werden nicht von einer zentralen Institution abgesichert oder verwaltet. Es gibt keine Garantie dafür, dass Sie diese Werte bei Bedarf in Bargeld umtauschen können. Der digitale Euro wäre von einer Zentralbank abgesichert und somit kein Kryptowert. Die Aufgabe von Zentralbanken ist es, die Kaufkraft des Geldes zu erhalten, unabhängig davon, ob es physisches oder digitales Geld ist.

Was ist der Unterschied zwischen Krypto-Assets und dem digitalen Euro?

... die Investitionskosten der Banken

Die Einführung des digitalen Euro würde die Banken schätzungsweise 4 Mrd. € bis 5,8 Mrd. € kosten. Dies liegt deutlich unter früheren Branchenschätzungen, da das Potenzial der Banken berücksichtigt wird, Infrastruktur zu teilen und Synergien auszuschöpfen.

Zur vollständigen Kostenanalyse

... Finanzstabilität

Der digitale Euro wird für den alltäglichen Gebrauch entwickelt. Eine Analyse der EZB zeigt, dass die Verwendung des digitalen Euro für alltägliche Zahlungen die Finanzstabilität nicht gefährden würde – auch nicht in einem äußerst unwahrscheinlichen und extremen Krisenszenario, das schlimmer wäre als jede reale Krise in den ersten 25 Jahren des Euro.

Zur technischen Analyse

… privatwirtschaftliche Lösungen

Der digitale Euro soll unser Bargeld und bestehende Lösungen des privaten Sektors ergänzen. Durch den Austausch mit Marktakteuren wie Zahlungsdienstleistern, Händlern und Verbrauchern stellen wir sicher, dass er sich reibungslos in das vorhandene Zahlungsökosystem einfügt und darin gut funktioniert.

Zum Bericht

Der EZB-Podcast

Wie Bargeld, aber digital

Was ist der digitale Euro, und wie würde er funktionieren? Bezahlen wir nicht bereits digital? Wir trennen Fakten von Fiktion: Stefania Secola und Aidas Palubinskas vom Podcast EU Finance sprechen mit Direktoriumsmitglied Piero Cipollone über die Modernisierung unseres Geldes.

Zur Podcast-Folge

Der digitale Euro, verständlich erklärt

Wir bereiten uns darauf vor, möglicherweise einen digitalen Euro einzuführen. Teils stößt dieses Vorhaben auf großes Interesse, teils ruft es falsche Vorstellungen hervor. Dabei ist aktuell noch nichts endgültig entschieden. Podcast-Gastgeberin Stefania Secola und Evelien Witlox, die Leiterin des Projekts zum digitalen Euro, räumen einige Irrtümer aus.

Zur Podcast-Folge

Der digitale Euro: was, warum, wann? (Teil 1 und 2)

Brauchen wir den digitalen Euro und warum? Wie könnte er aussehen? Und wie würde er sich von anderen Zahlungsmitteln unterscheiden? Diese Fragen stellt unsere Moderatorin Katie Ranger der Expertin für den digitalen Euro Evelien Witlox.

Zu den Podcast-Folgen

Möchten Sie am digitalen Euro mitarbeiten?

Wir suchen Verstärkung für folgende Bereiche: technische Bereitschaft, Markteinbindung und Unterstützung des Gesetzgebungsprozesses.

Zusammenarbeit mit Interessengruppen

Der digitale Euro soll den Bedürfnissen seiner Nutzerinnen und Nutzer gerecht werden. Zu diesem Zweck arbeiten wir intensiv mit verschiedenen Interessengruppen zusammen, etwa mit Marktteilnehmern, Gesetzgebern, Behörden und europäischen Bürgerinnen und Bürgern. 

Einbindung von Interessengruppen
Dokumentation und Forschungsarbeiten

Das Projekt zum digitalen Euro stützt sich auf eine umfangreiche Dokumentation und auf detaillierte Analysen der Arbeitsschritte sowie auf die Erkenntnisse, die in das Projekt eingeflossen sind. Weiterführende Informationen finden Sie in unseren themenspezifischen Dokumenten und auf unsere Webseite „Forschung“.

Zur Vertiefung

Gewährleistung von Transparenz und Rechenschaftspflicht

Wir haben uns beim Projekt zum digitalen Euro verpflichtet, Transparenz und Rechenschaftspflicht zu erfüllen. Wir unterstützen das Gesetzgebungsverfahren durch fachlichen Input. Außerdem informiert EZB-Direktoriumsmitglied Piero Cipollone den Ausschuss für Wirtschaft und Währung des Europäischen Parlaments regelmäßig über den Stand des Projekts.

Aktuelles zum digitalen Euro

Vorsicht Betrug!

Uns sind Fälle bekannt, in denen Menschen per E-Mail und über gefälschte Websites dazu aufgefordert worden sind, in digitale Euro zu investieren. Das sind Betrugsversuche. Wir fordern grundsätzlich niemanden zu Investitionen auf und fragen auch nicht nach Geld oder personenbezogenen Daten.

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