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Der Name und das Logo der EZB können missbräuchlich verwendet werden

Sind der EZB irgendwelche Betrugsmaschen bekannt?

Ja. Uns werden regelmäßig Betrugsmaschen gemeldet, bei denen der Name und/oder das Logo der EZB missbräuchlich verwendet werden. Ebenso wird von Fällen berichtet, bei denen sich die Täter als EZB-Bedienstete ausgeben.

Wenn Ihnen an einer E-Mail, die Sie erhalten haben, etwas merkwürdig erscheint, klicken Sie nicht auf dort enthaltene Links, öffnen Sie keine Anhänge und ignorieren Sie etwaige Einladungen oder Aktionen.

Kontaktiert Sie jemand und behauptet, im Besitz von Geld zu sein, das eigentlich Ihnen gehört, und dass er oder sie für die EZB arbeitet, so handelt es sich um einen Betrugsversuch. Da die EZB keine Geschäftsbank ist, führen wir keine Konten für Privatpersonen.

Das heißt konkret: Die EZB wird Sie niemals nach Ihren personenbezogenen Daten fragen – weder per E-Mail oder Telefon noch per Textnachricht oder Sofortnachricht. Auch Mitglieder des Direktoriums der EZB werden Sie keinesfalls im Zusammenhang mit Ihrem Privatvermögen oder finanziellen Angelegenheiten kontaktieren.

Was sind gängige Betrugsmaschen?

  • Wird Ihnen gegenüber behauptet, dass die EZB Gebühren für grenzüberschreitende Überweisungen erhebt?
  • Wird Ihnen gegenüber behauptet, die EZB sei eine Geschäftsbank und biete Online-Banking-Dienstleistungen an?
  • Werden Sie aufgefordert, mithilfe einer gefälschten Online-Banking-Website der EZB oder einer fingierten EZB-Kundendienstabteilung eine Zahlung zu leisten?
  • Werden Sie aufgefordert, eine Zahlung zu leisten, weil die EZB angeblich Überweisungen blockiert?
  • Werden Sie aufgefordert, eine Zahlung zu leisten, weil die EZB für den Kauf/das Einlösen von Bitcoin oder anderen Kryptowährungen Einlagen hereinnimmt oder Zahlungen einzieht oder weil sie Gelder für Personen wiedereinzieht, die Opfer von Betrugsdelikten geworden sind?
  • Wird Ihnen ein äußerst günstiges Darlehen der EZB angeboten?

Wenn eine der geschilderten Situationen auf Sie zutrifft, dann haben es Betrüger auf Sie abgesehen!

Wie kann ich eine Betrugsmasche erkennen, bei der die EZB angeblich eine Rolle spielt?

Bei Betrugsmaschen wird häufig der Anschein vermittelt, dass die EZB daran beteiligt sei. Die gemachten Angaben enthalten jedoch typischerweise Fehler. Hier sind einige Tipps, die Ihnen dabei helfen, Betrugsmaschen zu enttarnen.

  • Überprüfen Sie den Absender der E-Mail: E-Mail-Adressen der EZB enden immer auf @ecb.europa.eu oder auf @ecb.int. Weitergeleiteten E-Mails sollten Sie stets mit äußerster Skepsis begegnen.
  • Überprüfen Sie den Text auf ungewöhnliche Formulierungen oder Schreibfehler.
  • Überprüfen Sie die Links in der E-Mail: Bewegen Sie Ihren Mauszeiger über den Link, ohne darauf zu klicken. Dadurch wird Ihnen der vollständige Text des Links angezeigt. Manche E-Mail-Programme zeigen diese Information am unteren Bildschirmrand an. Wenn die Information nicht auf die Webseite ecb.europa.eu verweist, ist die E-Mail wahrscheinlich betrügerischer Natur.
  • Seien Sie generell misstrauisch bei unaufgefordert zugesandten E-Mails‚ in denen Sie zu unverzüglichem Handeln aufgefordert werden (z. B. zu dringlichen Überweisungen) oder deren Inhalt zu gut klingt, um wahr zu sein.

Wie können Sie sich schützen?

Überweisen Sie niemals Geld an Ihnen unbekannte Personen. Geben Sie niemals Informationen wie Ihre Kontoverbindung, Ihre Personalausweisnummer oder andere persönliche Informationen preis.

Die EZB übernimmt keine Haftung dafür, wenn ihr Name, ihre Logos oder ihre Adresse in betrügerischer Absicht verwendet werden. Wir empfehlen Ihnen, Betrugsfälle Ihren örtlichen Strafverfolgungsbehörden zu melden oder Rat bei Ihrer nationalen zuständigen Behörde einzuholen.

Möchten Sie mehr über den Haftungsausschluss und die Urheberrechtspolitik der EZB erfahren?

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