Optimierungsphase
Vorentscheidung
Als der EZB-Rat am 13. Januar 2005 entschied, dass COOP HIMMELB(L)AU den Neubau der Europäischen Zentralbank (EZB) planen sollte, beschloss er zugleich, eine Optimierungsphase durchzuführen. Gemeinsam mit der EZB überprüften die Architekten ihr Entwurfskonzept und berücksichtigten dabei die geänderten funktionalen und räumlichen Anforderungen, um eine optimale Nutzung der Ressourcen sicherzustellen und die Kosten zu senken. Parallel hierzu arbeitete die EZB eng mit den Behörden der Stadt Frankfurt am Main zusammen, um das Areal der Großmarkthalle in die Infrastruktur der Stadt einzubinden.
Genehmigung
Am 15. Dezember 2005 genehmigte der EZB-Rat den optimierten Entwurf von COOP HIMMELB(L)AU für den EZB-Neubau. Das neue Konzept erfüllte die Anforderungen der EZB vollständig.
Änderungen
Während der Optimierungsphase ergaben sich mehrere Veränderungen des Entwurfs:
- Erstens wurde mit einem neuen, diagonal in die Großmarkthalle eingestellten Baukörper ein Verbindungstrakt zu den Bürotürmen geschaffen, der zugleich den Nordeingang der EZB definiert.
- Zweitens wurde die Nutzung der Großmarkthalle intensiviert und die Sichtbarkeit der Großmarkthalle vom Südufer des Mains aus verbessert.
- Durch die geänderten Anforderungen reduzierte sich die Anzahl der Arbeitsplätze von 2 500 auf 2 300. An diesen werden 1 500 bis 1 800 Mitarbeiter der EZB sowie Experten der nationalen Zentralbanken, externe Berater, Praktikanten und Zeitarbeitskräfte arbeiten.


