Vorsicht vor Betrug mit Namen und Logo der EZB
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Fraudsters in Italy have been impersonating the European System of Financial Supervision (ESFS – in Italian Sistema Europeo di Vigilanza Finanziaria (SEVIF) of which the ECB is part. They contact individuals by phone or email, falsely claiming that money transfers for taxes or penalties are needed to recover online trading losses. The ESFS/SEVIF never requests such payments. Please ignore these communications and report them to the local police immediately.
Künstliche Intelligenz und Betrug
Mithilfe künstlicher Intelligenz (KI) können mittlerweile Videos, Websites und Telefonanrufe generiert werden, die täuschend echt wirken. Dabei entsteht fälschlicherweise der Eindruck, als würden Bedienstete der EZB für Investitionsmöglichkeiten werben. Wenn Sie den Verdacht haben, dass eine angebliche Website der EZB ein Fake ist, teilen Sie uns dies bitte über unser Anfrageformular mit. Wenn Sie glauben, von Betrügern kontaktiert worden zu sein, wenden Sie sich bitte an eine Behörde in Ihrer Nähe, wie etwa die Polizei.
Was sind die gängigsten Betrugsmaschen?
Die gängigsten Betrugsversuche bestehen darin, dass die Betrüger
- Namen und Logo der EZB missbräuchlich verwenden
- vortäuschen, dem Direktorium oder der Belegschaft der EZB anzugehören
- gefälschte Profile von Direktoriumsmitgliedern oder der EZB in den sozialen Medien erstellen, um Investitionen zu bewerben
- behaupten, die EZB erhebe Gebühren für grenzüberschreitende Überweisungen
- behaupten, die EZB sei eine Geschäftsbank und biete Onlinebanking-Dienste an
- Sie kontaktieren, sich als EZB-Bedienstete ausgeben und behaupten, im Besitz von Geld zu sein, das eigentlich Ihnen zusteht
- Sie auffordern, der EZB oder einer fingierten EZB-Kundendienstabteilung über eine gefälschte Onlinebanking-Website Geld zu überweisen
- Sie auffordern, Geld zu bezahlen, weil die EZB angeblich eine Überweisung blockiert
- Sie auffordern, Geld zu bezahlen, weil die EZB für den Kauf/das Einlösen von Bitcoins oder anderen Krypto-Assets Einlagen oder Zahlungen einzieht, oder Kontakt aufnehmen, weil die EZB Betrugsopfern angeblich Geld zurückerstatten möchte
- Ihnen ein äußerst günstiges Darlehen der EZB anbieten
- Privatpersonen wie Sie ohne ersichtlichen Grund bzw. ohne vorherigen Kontakt von einer offiziell erscheinenden Telefonnummer (d. h. +49 69 1344 ...) oder E-Mail-Adresse der EZB aus kontaktieren
- sich als Mitarbeiter von Unternehmen ausgeben, die im Namen der EZB handeln und z. B. anbieten, zuvor durch Betrug verlorenes Geld zurückzuholen
Bei allen oben genannten Tätigkeiten handelt es sich um Betrug.
Woran erkenne ich eine Betrugsmasche, bei der der Name und/oder das Logo der EZB verwendet wird?
Auf den ersten Blick erwecken Nachrichten von Betrügern oft den Anschein, als ob sie von der EZB stammen. Entlarvend sind aber häufig Fehler. Die folgende Checkliste soll Sie gegen Betrugsversuche feien:
- Überprüfen Sie den Absender der Nachricht: E-Mail-Adressen der EZB enden immer auf „@ecb.europa.eu“ oder „@ecb.int“. Bei weitergeleiteten E-Mails sollten Sie stets skeptisch sein. Achtung: Absenderadressen von E-Mails können zur Vortäuschung der Identität der EZB gefälscht werden (sogenanntes E-Mail-Spoofing).
- Überprüfen Sie etwaige Links in der E-Mail: Bewegen Sie Ihren Cursor über den Link, dann wird der vollständige Text angezeigt. Klicken Sie aber nicht auf den Link. Bei manchen E-Mail-Programmen wird der Text am unteren Bildschirmrand angezeigt. Ein Link ohne „ecb.europa.eu“ ist verdächtig und sollte nicht geöffnet werden.
- Achten Sie beim Text in E-Mails bzw. auf Websites auf ungewöhnliche Formulierungen, Schreibfehler oder typografische Fehler.
- Überprüfen Sie bei unerbetenen Anrufen die Telefonnummer: Wenn es sich um eine Nummer der EZB zu handeln scheint (+49 69 1344 ...), haben Sie möglicherweise einen Anruf mit einer gefälschten Rufnummer erhalten. Diese Betrugsmasche ist auch unter „Call-ID-Spoofing“ bekannt. Dabei manipuliert der Anrufer die übermittelten Daten, um die tatsächliche Rufnummer zu verschleiern.
- Bei Fake-Videos heißt es Augen auf: Denn selbst wenn sie mihilfe von künstlicher Intelligenz erstellt wurden, passen etwa die gesprochenen Worte nicht zu den Lippenbewegungen oder das Bildmaterial weist Fehler auf.
- Als Faustregel: Seien Sie auf der Hut bei unerwarteten E-Mails und Anrufen. Gleiches gilt für Websites, Videos oder andere Kommunikationsarten, bei denen Sie zu etwas überredet werden sollen (z. B. einer dringenden Überweisung) oder deren Inhalt einfach zu gut klingt, um wahr zu sein.
Wie kann ich mich schützen?
Überweisen Sie niemals Geld an Ihnen unbekannte Personen. Geben Sie niemals Informationen preis, wie etwa Ihre Kontoverbindung, Ihre Personalausweisnummer oder sonstige persönliche Daten.
Die EZB übernimmt keine Haftung dafür, wenn ihr Name, ihr Logo, ihre Adresse und/oder ihre Telefonnummern in betrügerischer Absicht verwendet werden. Wir empfehlen Ihnen, Betrugsfälle Ihren örtlichen Strafverfolgungsbehörden zu melden oder Rat bei Ihrer nationalen zuständigen Behörde einzuholen.
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