Bargeldbearbeitung

Prüfung der Echtheit und Umlauffähigkeit sowie Wiederausgabe von Euro-Banknoten

Aufgrund der Möglichkeit zur Wiederausgabe von Euro-Banknoten können Kreditinstitute und sonstige Bargeldakteure dieses Zahlungsmittel effektiver und kosteneffizienter bereitstellen. Zur Gewährleistung der Integrität der Euro-Geldscheine hat die Europäische Zentralbank (EZB) den Beschluss EZB/2010/14 über die Prüfung der Echtheit und Umlauffähigkeit und über die Wiederausgabe von Euro-Banknoten verabschiedet.

Dieser Beschluss trat am 1. Januar 2011 in Kraft und ersetzt den Handlungsrahmen für die Falschgelderkennung und die Sortierung nach Umlauffähigkeit durch Kreditinstitute und andere professionelle Bargeldakteure (auch bekannt als „Handlungsrahmen für die Wiederausgabe von Banknoten“). Der Beschluss EZB/2010/14 wurde durch den Beschluss EZB/2012/19 vom 7. September 2012 geändert. Dabei wurde der Anwendungsbereich des Rechtsakts auf die Prüfung der Echtheit und Umlauffähigkeit sowie die Wiederausgabe von neuen Euro-Banknotenserien ausgeweitet, und einige Anforderungen wurden präzisiert.
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Geräte zur Echtheitsprüfung

Die EZB veröffentlicht Informationen über getestete Geräte zur Falschgelderkennung, um Bargeldverwendern die Auswahl der für ihre individuellen Ansprüche am besten geeigneten Geräte zu erleichtern.
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Besitzer und Betreiber von Geräten zur Echtheitsprüfung werden aufgefordert, rechtzeitig vor Ausgabe der Euro-Banknoten der zweiten Serie die entsprechenden Anpassungen an ihren Geräten vorzunehmen und sich zu diesem Zweck gegebenenfalls mit dem Hersteller in Verbindung zu setzen. Weiterhin empfiehlt es sich, bei der Beschaffung von Geräten zur Echtheitsprüfung darauf zu achten, dass diese problemlos so angepasst werden können, dass sie sämtliche Stückelungen der Europa-Serie bearbeiten können.