Die Europäische Zentralbank (ab 1998)

Am 1. Juni 1998 trat die Europäische Zentralbank (EZB) an die Stelle des Europäischen Währungsinstituts (EWI). Der Präsident des EWI, Willem Frederik Duisenberg, wurde zum ersten Präsidenten der Europäischen Zentralbank (EZB) ernannt, was als Zeichen von Kontinuität angesehen wurde. Die EZB konnte sich auf die umfassende Vorarbeit des EWI stützen und übernahm dessen gesamte Infrastruktur – auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die auf ihre Aufgaben bei der neuen Institution vorbereitet waren. Dennoch unterschied sich die Organisationsstruktur der EZB in vielerlei Hinsicht von jener ihrer Vorgängerinstitution und hat sich seitdem auch weiter verändert.

Die vom EWI geleistete Vorarbeit trug zur Errichtung der EZB bei; mit der Einführung des Euro als Buchgeld am 1. Januar 1999 und der Bargeldumstellung von den Landeswährungen auf die Gemeinschaftswährung am 1. Januar 2002 wurden bedeutende Meilensteine erreicht.

Informationen über die EZB

Die historischen Aufzeichnungen der EZB umfassen Akten zu Sitzungen der EZB-Beschlussorgane, Rechtsakte und -instrumente, Unterlagen der Ausschüsse des Europäischen Systems der Zentralbanken und sonstige Dokumente zu administrativen oder operativen Themen.

Link zu Dokumenten, die für die Öffentlichkeit freigegeben wurden