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  • PRESSEMITTEILUNG

Fast zehn Millionen Menschen nehmen an EZB-Umfrage zu neuen Euro-Banknoten teil

23. September 2026

  • EZB-Präsidentin Lagarde: Resonanz auf Umfrage zeigt Interesse der Menschen in Europa an künftigen Banknoten
  • Starke Beteiligung in allen Euro-Ländern und über alle Altersgruppen hinweg
  • Die Ergebnisse der Umfrage fließen in die Entscheidung des EZB-Rates über das endgültige Design ein

Insgesamt 9,96 Millionen Menschen in ganz Europa und darüber hinaus haben an der öffentlichen Umfrage der EZB teilgenommen und damit ihre Meinung zum künftigen Design der Euro-Banknoten mitgeteilt.

„Diese beeindruckende Zahl zeigt, wie sehr sich die Menschen in Europa für ihre künftigen Banknoten interessieren“, sagte Präsidentin Christine Lagarde. „Ihre Mitwirkung am Neugestaltungsprozess war ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur nächsten Banknotenserie.“

An der Umfrage beteiligten sich 2,6 % der Bevölkerung des Euroraums. Das Interesse war in allen Altersgruppen groß – auch bei jüngeren Generationen: Zwei Drittel der Antworten stammten von Menschen unter 35 Jahren. Damit die Umfrageergebnisse die Bevölkerung des Euroraums möglichst genau abbilden, werden die Daten mit gängigen statistischen Methoden ausgewertet.

Die Umfrage lief vom 23. Juli bis zum 21. September 2026. Die Öffentlichkeit wurde zu zehn vorausgewählten Gestaltungsvorschlägen befragt, die auf den Themen „Europäische Kultur“ und „Flüsse und Vögel“ basierten. Eine gesonderte Umfrage, die ein unabhängiges Meinungsforschungsinstitut mit denselben Fragen bei einer repräsentativen Stichprobe der Bevölkerung im Euroraum durchgeführt hat, wird derzeit abgeschlossen.

Die Ergebnisse beider Umfragen werden zusammen mit den Empfehlungen der unabhängigen Jury des Designwettbewerbs und einer fachlichen Bewertung in die Entscheidung des EZB-Rates über das endgültige Gestaltungskonzept der künftigen Euro-Banknoten einfließen. Diese Entscheidung wird voraussichtlich Ende 2026 getroffen. Die EZB veröffentlicht zum jetzigen Zeitpunkt keine Ergebnisse zu den einzelnen Entwürfen. Im Anschluss an die Entscheidung wird jedoch ein umfassender Bericht erscheinen, der sowohl Rückmeldungen zu den einzelnen Entwürfen als auch länderspezifische Ergebnisse enthält.

Nachdem der EZB-Rat über das Konzept entschieden hat, wird das ausgewählte Design angepasst und weiterentwickelt, um daraus echte Banknoten werden zu lassen. Diese werden mit verbesserten Sicherheitsmerkmalen ausgestattet sein und mehr Barrierefreiheit und Nachhaltigkeit bieten. Sie dürften ab Anfang der 2030er-Jahre schrittweise in Umlauf gebracht werden. Die derzeit im Umlauf befindlichen Euro-Banknoten bleiben gültig und werden auch nach Einführung der neuen Serie weiterhin genutzt.

Weitere Informationen über die künftigen Banknoten, die in die Endauswahl gelangten Vorschläge und das Auswahlverfahren finden Sie auf unserer Seite zu diesem Thema.

Kontakt für Medienanfragen: Alessandro Speciale, Tel.: +49 69 172 1670791.

Anhang: Aufschlüsselung der Beteiligungszahlen nach Ländern

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Europäische Zentralbank

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