ECB Youth Dialogue: #AskDraghi

Der ECB Youth Dialogue mit Präsident Mario Draghi findet bereits zum dritten Mal statt, diesmal in Zusammenarbeit mit Debating Europe – einer Onlineplattform, auf der man sich mit führenden europäischen Experten und Politikern über aktuelle Themen austauschen kann.

Zwischen dem 17. und dem 23. Januar 2018 konntet ihr uns über Twitter und Facebook eure Fragen an Präsident Draghi übermitteln. Die Fragen drehten sich um folgende Themen:

  • Die wirtschaftliche Erholung in Europa und Jugendarbeitslosigkeit
  • Kryptowährungen und Blockchain
  • Die Wahrscheinlichkeit einer erneuten Weltwirtschaftskrise

Seht euch Mario Draghis Antworten auf fünf eurer Fragen an und tauscht euch anschließend mit anderen aus – entweder über Kommentare in den sozialen Medien oder über die Website von Debating Europe.

Die wirtschaftliche Erholung in Europa und Jugendarbeitslosigkeit

Präsident Draghi bestätigt, dass die europäische Wirtschaft seit einigen Jahren stetig wächst und die Beschäftigungszahlen einen Rekordstand erreicht haben. Zugleich erinnert er daran, dass weiterhin Verbesserungen notwendig sind, damit auch wirklich alle von dieser Entwicklung profitieren können.

Wann wird sich Europa vollständig von der Rezession erholt haben?

Angenommen, aufgrund von künstlicher Intelligenz und Robotern kommt es zu einer enormen Jugendarbeitslosigkeit. Was wird die EZB dann tun?

Blockchain und Kryptowährungen

Bei Blockchain handelt es sich um eine innovative Technologie, die Effizienzsteigerungen ermöglichen dürfte. Wir prüfen derzeit, ob wir sie im Zentralbankbereich künftig einsetzen könnten. Im Hinblick auf die Vertrauenswürdigkeit von Bitcoin rät Mario Draghi zur Vorsicht, da hinter Bitcoin weder eine Zentralbank noch ein Staat steht. Außerdem merkt er an, dass es nicht Aufgabe der EZB ist, Bitcoins zu regulieren.

„Wie können wir Blockchain-Technologie nutzen, um die Wirtschaft zu fördern?“

Wenn Sie, wie ich, Student wären: Würden Sie in Bitcoins investieren und diese als finanzielle Absicherung halten?

Weltwirtschaftskrise

Die letzte Krise war äußerst schwer, doch das Schlimmste liegt hinter uns. Bei Ausbruch der Krise hatten europäische Länder mit einigen großen Schwachstellen zu kämpfen und konnten daher nicht angemessen auf die Krise reagieren. Mittlerweile konnten in vielen Bereichen deutliche Fortschritte erzielt werden, sodass wir für die Zukunft besser gerüstet sind.

„Sind die EU und die EZB Ihrer Meinung nach in der Lage, ausreichend Reformen vorzunehmen, um gegebenenfalls eine weitere große Wirtschaftskrise abwenden zu können?“

Weitere Informationen

Du möchtest mehr über die Themen des dritten ECB Youth Dialogue wissen? Dann sieh dir doch die folgenden Seiten an.

Die Wahrscheinlichkeit einer erneuten Weltwirtschaftskrise
Kryptowährungen und Blockchain
Die wirtschaftliche Erholung in Europa und Jugendarbeitslosigkeit

Frühere Veranstaltungen

September 2017, Dublin (Irland)
Jugend, Innovation und Produktivität in Europa, Lissabon 2017

Am 22. September 2017 traf Präsident Mario Draghi Studierende aus ganz Europa zum Gespräch am Trinity College Dublin.

Die Veranstaltung wurde in Zusammenarbeit mit der irischen Zentralbank und dem Trinity College Dublin organisiert.

Wird Blockchain in Zukunft eine Rolle spielen? Bereitet die Möglichkeit einer Immobilienpreisblase dem EZB-Rat zunehmend Sorgen? Inwieweit werden Forward Guidance und eine klare Kommunikation als Schlüsselkomponenten für moderne Zentralbanken angesehen?

Sieh dir den Austausch zwischen Mario Draghi und Studierenden der Wirtschaftswissenschaften zu diesen und anderen Themen an.

Juni 2017, Lissabon (Portugal)
Jugend, Innovation und Produktivität in Europa, Lissabon 2017

In Lissabon war Präsident Draghi Gastgeber des ersten ECB Youth Dialogue.

Die Veranstaltung wurde gemeinsam mit der portugiesischen Notenbank und der Lisbon School of Economics and Management (Instituto Superior de Economia e Gestão – ISEG) organisiert.

Sieh dir das Video der Veranstaltung an und finde heraus, welche Bedeutung Innovation und Produktivität für junge Menschen hat.