Euro Video Challenge

Die Gewinner der Euro Video Challenge wurden im Rahmen einer Preisverleihung in Lyon (Frankreich) bekanntgegeben, die am Donnerstag, dem 9. November 2017, anlässlich des zehnten Jahrestags der Wirtschaftskonferenz „Les Journées de l'économie“ (Jéco) stattfand. Schauen Sie sich die Höhepunkte der Preisverleihung an und erfahren Sie mehr von den Finalisten der Euro Video Challenge.

Die Videos der Gewinner

Jason Halbgewachs und Michiel van Aarnhem gewannen den Wettbewerb mit ihrem Video „Bitcoin, money of the future?“ und erhielten ein Preisgeld von 4 000 €.

Marina Quenan wurde für ihr Video „Faut-il avoir confiance dans sa monnaie ?“ mit dem zweiten Platz ausgezeichnet (3 000 €).

Den dritten Platz (2 000 €) belegten Arnaud Gantier und Valentin Levetti mit ihrem Video „Le bitcoin peut-il remplacer l'€uro ?“.

Sehen Sie sich auch die Videos der anderen Finalisten an: Vid Kregar („Market ninjas, inflation and euroman“) sowie Théo Petrignet und Jules Marie („La BCE doit-elle aider les États en difficultés ?“).

Die Challenge

Personen im Alter von 18 bis 30 Jahren konnten vom 6. Juli bis zum 24. September 2017 ihre Videos zu einem Thema mit Bezug zur Arbeit der EZB einreichen. Es galt, einen ansprechenden und leicht verständlichen Kurzfilm zu drehen, der für ein junges Publikum geeignet ist, das nicht unbedingt über Vorkenntnisse in diesem Bereich verfügt.

Einzureichen waren ein eigenes Video (nicht länger als 2 Minuten und 20 Sekunden) sowie das zugehörige Skript.

Es gingen 53 äußerst kreative Videos aus 15 verschiedenen Ländern der Europäischen Union ein. Die besten Videos wurden anhand der folgenden Kriterien ausgewählt:

  • Inhalt: nachgewiesene Fachkenntnisse und Fähigkeit zur Herausarbeitung klarer Botschaften
  • Kommunikationsfähigkeit: Originalität der verwendeten Kommunikationstechniken
  • Unterhaltungswert: pädagogischer Nutzen und zuschauerfreundliche Gestaltung

Vielen Dank an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer!

Die Jury

  • Benoît Cœuré: Mitglied des Direktoriums, Europäische Zentralbank
  • Christine Graeff: Generaldirektorin Kommunikation, Europäische Zentralbank
  • Agnès Bénassy-Quéré: Professorin, Ecole de’économie de Paris – Université Paris 1 Panthéon Sorbonne
  • Luis Garicano: Professor, London School of Economics
  • Francesco Giavazzi: Professor, Innocenzo Gasparini Institute for Economic Research und Università Bocconi
  • Jan Pieter Krahnen: Professor, Forschungszentrum SAFE und Goethe-Universität