Ostend

Wo Stadt und Fluss aufeinander treffen

Die Großmarkthalle im Frankfurter Ostend, 2002

Die Großmarkthalle im Frankfurter Ostend, 2002

© EZB/KingAir Luftfoto

Der Neubau der Europäischen Zentralbank (EZB) wird auf dem Areal der Großmarkthalle im Frankfurter Ostend errichtet. Das Grundstück liegt an der Nahtstelle von Stadt und Fluss. Das sehr heterogene Ostend befindet sich seit den 1990er Jahren im Umbruch, und die direkte Nachbarschaft ist von der Neuordnung der städtebaulichen Substanz und Nutzungsstruktur geprägt. Jenseits der Bahntrasse liegt der Osthafen, der noch das industrielle Gepräge aufweist, das bis vor Kurzem auch rings um die Großmarkthalle zu finden war. Zwei denkmalgeschützte Krananlagen am Kai vor der Großmarkthalle erinnern daran.

Strukturwandel

Unter den Krananlagen der Ruhrorter Werft

Unter den Krananlagen der Ruhrorter Werft

© Robert Metsch

Das vormals industriell genutzte Mainufer westlich des Großmarkthallenareals entwickelt sich sukzessive zu einem Wohnstandort von hoher Aufenthaltsqualität mit Grünzügen. Hier zeigt sich der strukturelle und bauliche Wandel des Frankfurter Ostends bislang am deutlichsten.

Stadtbild im Wandel

Neubauten an der Weseler Werft

Neubauten an der Weseler Werft

© Robert Metsch

Aufgrund des andauernden Strukturwandels von der Produktion hin zum Dienstleistungssektor hat sich das Stadtbild des östlich liegenden Viertels in den letzten Jahren verändert. Die dortige Hauptentwicklungsachse ist die Hanauer Landstraße, die allgemein als „Trendmeile“ gilt und an der sich zunehmend Dienstleister sowie kulturelle Einrichtungen ansiedeln.