Hochhaus

Erstellen der Bodenplatte des Doppel-Büroturms

Parallel zu den Rückbauarbeiten des Hallenbodens in der Großmarkthalle wurde im Jahr 2010 die Bodenplatte des Doppel-Büroturms erstellt. Westlich des Hochhauses schließt sich die Tiefgarage mit den Mitarbeiter-Parkplätzen an.

Die Bodenplatte des Doppel-Büroturms ist rund drei Meter dick. Für die Armierung (die Verlegung von Stahlstäben) wurden rund 4 200 Tonnen Stahl verarbeitet. Die Betonierung der Bodenplatte musste in Teilabschnitten durchgeführt werden. Für jeden Abschnitt musste der Beton durchgängig gegossen werden.

Bau der Untergeschosse

In den Wintermonaten 2010/2011 erfolgte der Bau der zwei Untergeschosse des Doppelturms und der separat liegenden Tiefgarage. Die Tiefgarage mit den Parkplätzen für die Mitarbeiter wird westlich des Doppelturms liegen und über zwei Ebenen mit insgesamt rund 600 Stellplätzen verfügen.

Baufortschritt Geschosse

Seit Juli 2011 überragt der Rohbau des Doppel-Büroturms die Großmarkthalle. Pro Woche kommt ein weiteres Geschoss hinzu. Die zwei Bürotürme wachsen - zeitlich versetzt - im gleichen Tempo in die Höhe. Der Kopf des Rohbaus ist von einem gelben Witterungsschutz umgeben, so können die Schalungs- und Betonierarbeiten auch in großer Höhe bei Wind und Wetter fortgesetzt werden, ohne dass die Sicherheit der Arbeiter, beispielsweise durch Windböen, gefährdet wird. Die Gebäudekerne mit den Installations- und Aufzugschächten werden mittels einer Gleitkletterschalung gefertigt, die Geschossdecken mithilfe von Schaltischen. Die Betonkerne sind in ihrem Baufortschritt den Geschossdecken jeweils ein bis drei Stockwerke voraus.

Montage der ersten Umsteigeplattform

Im November 2011 wurde die erste von insgesamt 14 Atriumstreben zwischen den beiden Bürotürmen montiert. Diese Stahlstreben dienen zusammen mit den Umsteigeplattformen der gegenseitigen Aussteifung der beiden Bürotürme. Die Streben werden zwischen großen Knotenpunkten verankert; das erste Knotenblech wurde im Juli 2011 eingebaut. Sie werden in einzelnen Segmenten auf die Baustelle geliefert und im Atrium aufgebockt. Die Einzelteile werden dann so verschweißt, dass jede Strebe aus zwei Hälften besteht.